E. M. Tippetts – Nicht mein Märchen (Rezension)

Ihr wollt eine süße Liebesgeschichte, die euch überraschen kann? Dann ist Nicht mein Märchen von E. M. Tippetts genau das Richtige für euch. #spoilerfree

*kostenloses Rezensionsexemplar

Nicht mein Märchen von [Tippetts, E.M.]Inhalt: Chloe Winters ist Studentin in Albuquerque und möchte, dank einer ziemlich verkorksten Kindheit, nichts weiter vor als ein normales, ruhiges Leben führen und ihr Studium erfolgreich beenden. Als eines Tages der Hollywood-Superstar Jason Vanderholt in seine Heimatstadt kommt, um letzte Filmszenen zu drehen, sind alle total aus dem Häuschen – alle außer Chloe. Doch als sie sich auf dem Set zufällig begegnen kommt ihm Chloe  bekannt vor und er will unbedingt herausfinden wieso.

Erwartungen: Ich habe eine süße, klischeebehaftete Liebesgeschichte erwartet, die mich aber gut unterhalten kann. Und zum Großteil habe ich genau das bekommen, allerdings doch etwas anders als ich es gedacht hätte.

Handlung: Die Geschichte hatte tatsächlich ein paar Twists mit denen ich nicht gerechnet hatte, was mir gut gefallen hat. Auch die Liebesgeschichte war nicht das, was ich erwartet hatte aber irgenwie war sie es doch. Allgemein fand ich die Idee wirklich toll und für mich mal etwas anderes.

Was mir allerdings immer wieder Steine in den Weg gelegt hat, war der Schreibstil der Autorin und die Art wie das Buch aufgebaut wurde. Zum Beispiel gab es oft Dialoge, die sehr lang waren, wo aber darauf verzichtet wurde Namen hinter das Gesprochene zu setzten – was ab und an verwirrend war. Solche Dialoge bzw. Chats hätte man meines Erachtens besser in Chatform (z.B. wie ein WhatsApp-Gespräch mit passendem Fenster) gestalten sollen, um es übersichtlicher zu machen.
Zudem war mir der Stil etwas zu holprig und abgehackt. Die Autorin hat sehr „tonlos“ Dinge beschrieben. Allgemein fehlte mir oft das Gefühl. Teilweise fand ich es stilistisch wie grammatisch auch nicht so toll. (So in der Art)

In der eigentlichen Story wurden mir manche Situationen zu ausführlich dargelegt und dafür andere einfach in zwei Sätzen abgehandelt, von denen ich persönlich einfach viel mehr hätte lesen wollen (bzw. die der Geschichte auch geholfen hätten). Die Gewichtung, welche Ereignisse wichtig für die Story waren und welche nicht, hat für mich in diesem Buch nicht richtig gepasst.

(Ich hoffe man kann mit meiner Beschreibung etwas anfangen.)

Charaktere: Chloe war unsere Protagonistin und Ich-ErzählerIn, allerdings waren mir dafür ihre Gedankengänge zu wenig nahegelegt worden. Alles war sehr sporadisch und sie wirkte oft emotionslos und etwas roboterhaft. Was an manchen Stellen allerdings auch seinen Charm hatte. Trotzdem war sie ein interessanter Charakter, der mir durch ihre Handlungen sehr real und lebensnah erschien.
Jason war ziemlich oft over-the-top als Star-Schauspieler, aber allgemein sehr liebenswürdig und kein „Arschloch“. Zudem konnte man seine Charakterentwicklung verfolgen, da ihm zum Beispiel bewusst wurde wie absurd er sich manchmal verhielt.

Ich mochte vor allem die Familiendynamik der Vanderholts und auch die Beziehung von Chloe und ihren Freunden.

Fazit: Etwas an der Story hat mich gefesselt, dass ich noch ein paar Tage an die Geschichte denken musste. Vielleicht lag es an dem (für mich) nicht ganz zufriedenstellenden Ende oder einfach an dem Verlauf der Geschichte. Ich lese ab und an sehr gern solche Liebesgeschichten (zwar eher in der Richtung heiße Vampire, wie bei Lynsay Sands…) und habe – trotz einiger Mängel – das Lesen sehr genossen, wüsste allerdings nicht ob ich weitere Bücher aus der Reihe lesen wollen würde.

Das Cover ist persönlich überhaupt nicht mein Fall und finde es wird der Geschichte auch wirklich nicht gerecht, vor allem aber passt es überhaupt nicht zu dem weibliche Hauptcharakter. Warum nicht eine süße Studentin mit Büchern, Lesebrille (oder so) aufs Cover nehmen, wenn es um sie geht?

Meine Wertung für das Buch ist ✩ ✩   von  ✩ ✩ ✩ ✩ ✩ (2,5 von 5)


Taschenbuch: 10,69€ (D) – und kostenlos über den Amazon Kindle bzw. die Kindle App
Erschienen bei: Self-Publisherin in Kooperation mit Michael Drecker
Seiten: 351
Sprache: Deutsch (übersetzt von Michael Drecker)
Original: Someone Else’s Fairytale

-> Link zum Buch <-

*Dieses Buch wurde mir freundlicherweise von Michael Drecker als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

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