,,Payback“ jetzt auch für Bücher ?

Lohnt sich das?

Das Konzept von Payback gibt es ja schon etwas länger und findet nun auch immer mehr Einzug in anderen Bereichen des Einzelhandels. Ich selbst besitze kein Payback-Konto aber benutzte bzw. sammle Punkte mit der Karte von meinem Freund. Das Konzept lohnt sich meines Erachtens wirklich (jedenfalls für uns). Ich gehe regelmäßig im Rewe und DM einkaufen und mein Freund tankt oft (und ich glaube bei Thalia kann man auch Punkte sammeln). Ich finde es toll, dass man die Punkte nicht für etwas „Unnützes“ verbrauchen muss, sondern damit bezahlen kann! (Und bei zwei Personen, die fleißig Punkte sammeln ist das wirklich praktisch und es kommt tatsächlich etwas dabei raus!)

Als ich jedoch (bereits vor einer Weile) bei Sara Bow Books in einem Live Shopping Video gesehen habe, dass man sich jetzt bei Hugendubel anmelden kann, um beim Buchkauf Punkte zu sammeln, hat es mich gepackt und ich habe mich sofort angemeldet (und natürlich Bücher bestellt). Um ehrlich zu sein habe ich nicht besonders lang darüber nachgedacht, ob es sich wirklich lohnt. Man startet mit 250 Punkten und kann sich (vorgegebene) Bücher ab einem Punktestand von 1000 auswählen. Es gibt viele Prämien, allerdings (für meinen Geschmack) nicht so viele ,Gute‘ – vor allem nicht im unteren Punktebereich (z.B. bis zu einer bestimmten Punktezahl nur ebooks, etc.).

Lohnt sich das nun für mich?

Ich habe mir dieses Jahr (so ein bisschen) vorgenommen mehr Bücher aus dem ,Handel‘ zu kaufen, vor allem wenn es um englische Bücher geht und weniger von Amazon und (vielleicht) auch somit weniger gebrauchte Bücher. (-Denn dieser Beitrag hat mich nachdenklich werden lassen: Was ist das Buch noch wert? von Dana twolittlebibliophiles)
Ich kaufe normalerweise Bücher über Amazon, da der Versand schnell und (da ich Prime-Mitglied bin) auch kostenlos ist. Als ich gesehen habe, dass der Versand bei Hugendubel.de auch kostenlos ist und ich eh noch ein paar Bücher bestellen wollte habe ich die Gelegenheit genutzt.

Im Nachhinein bin ich mir nicht mehr sicher, ob sich das Anmelden wirklich gelohnt hat, aber ich werde es weiterhin nutzen und sehen was man für seine Punkte so abstauben kann und vielleicht am Ende des Jahres einen Rückblick geben.
Ich denke es ist eine gute Strategie von Hugendubel um Bestandskunden an sich zu binden und nach Möglichkeit zu mehr Einkäufen zu bewegen (immerhin hat es bei mir funktioniert).
Ich finde die Idee eigentlich wirklich gut, denn sie biete dem Leser/Käufer die Möglichkeit eine zusätzliche Leistung zu bekommen und ich fände es toll, wenn somit mehr Bücher gekauft/verkauft werden würden.

Theoretisch gibt es auch eine Karte, allerdings ist meine nie angekommen und ich habe auch nicht gefunden wo man sie erneut „bestellen“ kann. Etwas ärgerlich, aber mit der (Karten-) Nummer, die man online auf seinem Profil einsehen kann, sollte es auch funktionieren.

Meine Frage an euch: Kennt ihr dieses System von Hugendubel schon und wie findet ihr das Ganze? Lohnt sich so etwas für euch oder findet ihr es eher unnötig?

Lasst mir gern eure Gedanken, Meinungen und Erfahrungen in den Kommentaren da!

Ich muss sagen am Ende finde ich Payback besser, da man mit seinen Punkten bezahlen kann und nicht „genötigt“ ist etwas auszuwählen, dass man vielleicht nicht möchte. Es kann ja immer sein, dass die Prämien die Angeboten werden nichts für einen sind!

8 Gedanken zu “,,Payback“ jetzt auch für Bücher ?

  1. Grüß dich!
    Also, wenn man bei Hugendubel.de eine Kundenkarte bestellt wird die nicht haptisch versandt, sondern man kann sich einfach die App aufs Handy laden und dann den Code an der Kasse vorzeigen. Wenn du eine echte Karte haben möchtest kannst du das Anmeldeformular nochmal im Laden ausfüllen und da gibt es ein Feld mit „bereits bestehende Kundenkarte“ oder so ähnlich, dann kannst du den Code von der App da eintragen und dann wird das auf die neue Karte übertragen, aber ich finde, das mit dem Code auf der App reicht völlig.
    Die Prämien werden wohl dreimal im Jahr wechseln, also kann man da gespannt warten, was als nächstes kommt, die Punkte verfallen ja drei Jahre lang nicht. 😉

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    1. Danke !😁okay ja ohne Karte geht auch aber ich hatte mich gewundert! Zum Glück weißt du mehr 😄
      Das ist cool, dass sich die Prämien ändern, denn bisher hatte mir nicht so richtig gefallen aber bis dahin kann ich noch gut Punkte sammeln 😁
      Arbeitest du bei Hugendubel oder kennst du dich nur gut aus?

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      1. Ja, stell dir vor… Ich arbeite tatsächlich da. 😂
        Ich hab auch eine Kundenkarte und schon fast 5000 Punkte drauf… Da merkt man auch, warum ich Buchhändlerin geworden bin. 😉
        Weil du noch in einem anderen Kommentar gefragt hattest: Man bekommt auch auf Nonbooks und Ebooks Punkte. Wenn man Gutscheine kauft gibt es zum Beispiel keine Punkte, allerdings schon wenn man mit einem Gutschein zahlt. 😉
        Für mich wären bei den Prämien aktuell auch nur vier oder fünf Sachen dabei, die ich gerne hätte aber ich bin schon gespannt, was beim nächsten Mal kommt.

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  2. Hallo Liebes,
    das ist eine interessante Sache und wäre sicherlich ein lohnenswertes System für Buchhandlungen und Käufer. Aber ich denke die Buchhandlungen hätten schon in größerem Maße ein solches System etablieren müssen und wie du bereits sagst, müssten die Prämien besser sein. Aber damit drückst du wieder auf den Punkt des Wertes. Denn wenn für die Beteiligten am Produkt Buch kaum etwas rausspringt, kann man nicht einfach Prämien verschenken, die einen gewissen Wert übersteigen und die Aktion unwirtschaftlich wird. Würde man aber z.B für Nonbooks mehr Punkte vergeben und dann bessere Prämien bereitstellen, dann würden wohl wieder die meisten das Buch (insbesondere die wenigleser) scheuen. Man müsste also Bücher selbst teurer machen. Laut Studien würden die Käufer wohl auch die höheren Preise bezahlen. Daran zweifel ich aber. Und wieder ist man bei der Frage: Was ist uns das Buch Wert?
    LG
    Dana

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    1. 😊 daran hatte ich überhaupt nicht gedacht! Gibt es auf (nonbooks) bei Hugendubel überhaupt Punkte? Ich weiß es nicht, aber ich verstehe deinen Gedanken. Ja, das macht Sinn warum man Prämien erst ab einem relativ hohen Punktestand zu erhalten sind. Allerdings finde ich da das Konzept von Payback wieder besser weil man, soweit ich weiß, auf den gesamten Einkauf – egal ob Buch oder nicht- Punkte sammelt und bei genügend Punkten auch damit zahlen kann. Das dürfte auf nicht auf den Wert des Buches drücken, da man Punkte ja „überall“ sammeln kann 🤔 oder?
      Ich kann es mir auch schwer vorstellen, dass Vielleser und Nichtleser mehr Geld ausgeben würden. Ich glaube da ist der Wert des Buches in den Köpfen schon zu weit gesunken – aber wer weiß. Mein Gedanke ist zur Zeit, warum das deutsche Buch kaufen wenn mir das Cover im englischen besser gefällt und es selbst als Hardcover meist günstiger ist ?! Klar bezahlt man auch etwas für die Übersetzung! Aber ich hatte bereits mal erwähnt, dass ich ein kleiner Geizhals bin. 🙈 Aber ich versuche mein Verhalten zu verbessern !
      Danke für den Kommentar ❤

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  3. Hey!
    Ich bin eine Payback-Karten-Besitzerin und sammle auch ganz fleißig. Wenn ich was bestimmes brauche, schaue ich auch erst, ob ich das irgendwo kaufen kann, wo ich punkten kann 😀 Meine Punkte gebe ich auch meist bei Thalia aus. Da sammle ich auch, wenn ich Bücher kaufe, deren Preisbindung aufgehoben wurde.

    Das mit Hugendubel habe ich nicht ganz verstanden. Weil bei Payback bekommt man ja keine Punkte auf preisgebundene Artikel, also Bücher (außer sie sind im Sale). Ist das bei Hugendubel dann wohl nicht so?

    An sich ein gutes Konzept, aber ja, ich möchte nicht aus Prämien auswählen, sondern lieber wie bei payback „normal“ mit den Punkten einkaufen.

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    1. Ah, also das die Preisbindung bei Büchern bei Payback eine Rolle spielt war mir nicht bewusst. Danke für die Info 😀
      Ja, also mit der Hugendubel-Mitgliedschaft bekommst du ganz normal auf Bücher Punkte meisten nach ihrem Preis (also bei einem Preis von 10,50€ bekommst du 105 Punkte). Da ist es egal ob es Vollpreis oder im Sale ist.
      Eigentlich ist das wirklich cool, so im Gegensatz zu Payback. Ich dachte eigtl., dass man ganz normal auch auf Bücher Punkte bekommt!
      Man müsste wahrscheinlich, um bei Payback und Hugendubel die Angebote clever und gut zu nutzen irgendwie ein System entwickeln 😀 Also nur bei Hugendubel Bücher kaufen – mit Payback über all Punkte sammeln und dann bei Thalia Punkte ausgeben 😂 😀

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  4. Huhu 🙂

    Das finde ich ja spannend und eine tolle Idee, aber leider habe ich keinen Hugendubel in der Nähe.
    Von daher lohnt es sich für mich nicht, weil ich meistens vor Ort Bücher kaufe.

    Auf preisgebundene Bücher darf es keine Paybackpunkte geben, da die Punkte ja sozusagen Geld widerspiegeln – deshalb kann man damit ja bezahlen. Würde es Punkte auf preisgebundene Bücher geben, würde das Buch damit günstiger gemacht werden und das verbietet das Buchpreisbindungsgesetz.

    Daher kann ich mir vorstellen, dass es sich bei den Prämien bei Hugendubel um Bücher handelt, deren Ladenpreis aufgehoben wurde (das dürfen Verlage nach 18 Monaten, müssen sie aber nicht zwingend). Ansonsten würde es sich in diesem Fall genauso verhalten wie mit Payback, also eine Vergünstigung. Und das wäre ein Verstoß gegen das Gesetz. Oder es sind einfach Prämien, die eh nicht preisgebunden sind wie Stifte, Buchstützen etc. Weil ich nicht angemeldet bin, kann ich den Prämienkatalog nicht ansehen, daher kann ich da nur mutmaßen 😀

    Liebe Grüße!
    Miriam

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